Was einen besonders glücklichen Menschen von einem „normal“ glücklichen unterscheidet, sind laut Glücksforschung nicht die Lebensumstände, in denen er lebt. Was den Unterschied tatsächlich ausmacht, ist die Art, wie er seine Lebensumstände beurteilt.
Positive Beurteilungen machen glücklich, negative unglücklich. Dies ist eine einfach neurowissenschaftliche Glücksformel.
Theoretisch könnten wir also sofort zu den glücklichsten Menschen auf der Welt gehören, wenn wir einfach alles in unserem Leben positiv beurteilen würden. Doch das ist natürlich in der Praxis nicht so einfach möglich, selbst wenn wir es wollten. Wir haben unsere Gründe, warum wir etwas positiv oder negativ sehen.
In der Regel bestehen diese Gründe aus Vorstellungen darüber, wie unser Leben eigentlich sein sollte. So haben wir unbewusst Vorstellungen darüber, wie unsere Partnerbeziehung sein sollte, wie unser Job sein sollte, wie unsere finanzielle Situation sein sollte, wie unsere Gesundheit sein sollte, wie wir selbst oder unser Partner sein sollten usw. usw.
Viele dieser Vorstellungen machen es uns schwer, manche sogar unmöglich, uns selbst, andere Menschen oder unsere Lebensumstände positiv zu beurteilen. Gelingt es uns, eine dieser Vorstellungen im Unterbewusstsein positiv zu verändern, machen wir jedes Mal einen Sprung nach vorne in Sachen Glück.
Eine dieser Möglichkeiten stellt das Positive Fühlen dar, denn unsere Beurteilung ist in starkem Maße von unserem aktuellen emotionalen Zustand abhängig. Wenn wir uns gerade sehr glücklich fühlen, neigen wir dazu, unsere Lebensumstände grundsätzlich positiver zu beurteilen, sodass sich unser Glück dadurch weiter ausweitet.
Etwa die Hälfte unserer Seminarteilnehmer benötigen beim Erlernen des Positiven Fühlens gerade einmal zwei Stunden, um Glück auf einem Niveau zu erleben, das ihnen eine Gänsehaut verpasst.
Das Positive Fühlen ist eine gute Basis für ein glückliches Leben, aber es ist keine Wunderwaffe. Wenn wir in unserem Unterbewusstsein triftige Gründe für eine Negativbeurteilung haben, dann können wir uns im Positiven Fühlen nicht halten. Die positive Nachricht ist, dass sehr viele dieser Gründe in unserem Unterbewusstsein veraltet sind und mit der richtigen Vorgehensweise schnell aktualisiert werden können.
Was mit veralteten Gründen gemeint ist, lässt sich am einfachsten mit einem Bespiel erläutern. Es geht in unserer wahren Geschichte um eine Jurastudentin, die urplötzlich keine Bücher mehr in die Hand nehmen konnte. Sobald sie das tat, wurde sie von den schlimmsten Emotionen überschüttet und bekam heftige Kopfschmerzen. Dieses seltsame Problem trat zum ersten Mal auf, als sie in der Universitätsbibliothek ein in Leder eingebundenes Buch aus dem Regal zog. Danach konnte sie plötzlich keine Bücher mehr anfassen, was für ihr Studium nicht gerade ein Segen war. Diese Frau ließ sich daraufhin therapeutisch behandeln.
In einer hypnotischen Rückführung erlebte sie dabei, wie sie als dreijähriges Mädchen in der Privatbibliothek ihres Vaters spielte - einem begeisterten Buchliebhaber. Sie nahm unwissentlich eines seiner teuersten Bücher - ein in Leder eingebundenes Exemplar - und spielte damit so, wie eine Dreijährige nun mal mit Büchern und Buntstiften spielt. Der Vater empfand dies gleich einer Hinrichtung seines geliebten Buches. Er war völlig außer sich und schimpfte die Kleine fürchterlich aus. Dabei verbot er ihr ein für alle mal, die Bücher der Erwachsenen zu nehmen. Die Kleine verstand unter der Terminologie „Bücher der Erwachsenen“ automatisch die in Leder eingebundenen Exemplare.
27 Jahre lang kam sie mit keinem in Leder eingebundenen Buch mehr in Berührung, sodass das Verbot des Vaters längst in Vergessenheit geraten war. Nicht jedoch für das Unterbewusstsein, der bis dahin dreißigjährigen Frau. Das Unterbewusstsein vergisst nie etwas. Und so geschah es, dass das in Leder eingebundene Buch, das sie in der Universitätsbibliothek aus dem Regal zog, das Verbot des Vaters und die schlimmen Gefühle von damals wieder aufleben ließ.
Doch ihr Unterbewusstsein hatte in der Zwischenzeit dazu gelernt. Sie wusste jetzt, dass nicht nur die in Leder eingebundenen Exemplare „Bücher der Erwachsen“ waren, sondern alle Bücher, mit denen sie derzeit zu tun hatte. Und damit weitete sich das Verbot des Vaters auf alle Bücher aus.
Nachdem sie die Ursache ihrer Probleme erkannt hatte und ihr klar wurde, dass das Verbot von damals heute keine Bedeutung mehr für sie haben konnte, verschwand das Phänomen auf der Stelle. Sie konnte also wieder ohne Probleme Bücher lesen.
Dieses Beispiel zeigt deutlich, wie unser Unterbewusstsein arbeitet. Es speichert Erfahrungen, auf die es durch entsprechende Auslöser in unserem Alltag wieder zurückgreift, sehr ähnlich ab wie ein Computer. Die jeweiligen Erfahrungen werden dabei genau so abgespeichert, wie sie damals erlebt wurden. Sie werden von unserem Unterbewusstsein nicht automatisch auf den neuesten Stand unserer geistigen Entwicklung gebracht. Und so haben wir sehr häufig emotionale Probleme, die aufgrund unserer heutigen Fähigkeiten, unseres aktuellen Wissens und unserer heutigen Lebenseinstellung eigentlich gar keine Probleme mehr sind. Dennoch fühlen wir uns schlecht, weil nicht der aktuelle Stand unseres Wissens unsere Gefühle bestimmt, sondern die in unserem Unterbewusstsein abgespeicherte alte Erfahrung.
Um diese alten Erfahrungen auf den neusten Stand unseres Wissen zu bringen, verwenden wir im Seminar die Bilaterale Hemisphärenstimulation. Es handelt sich dabei streng genommen nicht um eine mentale Technik, sondern um die natürliche Fähigkeit unseres Gehirns zur emotionalen Hygiene, die wir jede Nacht im Traum in der so genannten REM-Phase automatisch anwenden.
Dr. Francine Shapiro entdeckt 1987 zufällig bei einem Spaziergang, dass die nächtliche REM-Phase auch im Tagesbewusstsein willentlich ausgelöst werden kann, indem man die beiden Hirnhälften wechselseitig stimuliert. Daraus entwickelte sie eine Therapiemethode namens EMDR. Die unglaubliche Wirksamkeit der Bilateralen Hemisphärenstimulation wurde seit dem in über 20 Studien eindeutig wissenschaftliche belegt.
Wir verwenden diese neuroemotionale Fähigkeit unseres Gehirns jedoch nicht in der Therapie sondern im Selchcoaching. In der Therapie arbeitet man für gewöhnlich daran, Schwächen und Probleme zu beseitigen. Im Coaching geht es hingegen um das Schaffen und Ausbauen von Stärken. Wie die Positive Psychologie aufzeigen konnte, verschwinden die meisten Probleme und Schwächen automatisch, wenn man seine Stärken weiter ausbaut.
Wir haben die Bilaterale Hemisphärenstimulation mit dem Positiven Fühlen gekoppelt. Heraus kam eine Methode, die alte Erfahrungen direkt dort aktualisiert, wo sie abgespeichert sind - in unserem Unterbewusstsein.
Die Ursachen unserer Probleme müssen bei dieser Methode nicht mehr gesucht und ins Bewusstsein gebracht werden, damit sich etwas verändern kann, denn dies benötigt in der Praxis sehr viel Zeit und Energie und beschert uns zudem noch eine ganze Menge an schlechten Gefühlen. Stattdessen bringen wir dem Unterbewusstsein lieber alles bei, was es braucht, um diese Aktualisierung selbstständig durchführen zu können. Wenn einen dann im Alltag irgendetwas emotional runter zieht, benötigt die gesamte Umsetzung in der Regel nur noch 20 bis 30 Sekunden. Danach sind die Gefühle plötzlich vollkommen in Ordnung. Das grenzt fast schon ein wenig an Zauberei, ist aber ein ganz normaler neurobiologischer Vorgang.
Diese neuroemotionale Methode wird im Seminar Schritt für Schritt demonstriert und intensiv eingeübt. Zwei Drittel aller Situationen, in denen es uns im Alltag unsinnigerweise runter zieht, können mit dem Zwischenstand, den wir nach nur zwei Stunde des Übens im Seminar erreicht haben, in Situationen umgewandelt werden, die uns zukünftig hochziehen. Denn bei zwei Drittel aller Situationen handelt es sich wie bei der Jurastudentin lediglich um völlig überholte Beurteilungskriterien aus der Kindheit.
Für das restliche Drittel benötigt unser Unterbewusstsein dann deutlich mehr Unterstützung. Dazu befassen wir uns mit einer speziellen Form von Beurteilung und deren Beurteilungskriterien – der Missstandsbeurteilung.
Sobald wir etwas als nicht in Ordnung und damit als Missstand beurteilen, schlägt das so genannte Limbische System (Zentrum für emotionale Intelligenz) in unserem Gehirn Alarm. Für dieses aus evolutionärer Sicht uralte Gehirnareal ist nur dann etwas nicht in Ordnung, wenn unser Überleben ernsthaft gefährdet ist. Und so lange diese Gefahr fortbesteht, ist Glücklichsein unmöglich. Unser Limbisches System fordert uns mit anhaltenden Problemgefühlen dazu auf, diesen Missstand abzustellen und hört erst dann damit auf, wenn wir dies geschafft haben.
In aller Regel geht es bei unseren Missstandsbeurteilungen jedoch gar nicht ums Überleben. Wir beurteilen lediglich etwas als nicht in Ordnung, weil es nicht dem entspricht, wie das Leben unserer Meinung nach sein sollte. Doch das versteht das Limbische System leider nicht. Es geht von einer Gefährdung unseres Überlebens aus.
Diese neurologische Tatsache nutzen wir in unserem Selfcoaching-Konzept. Sie gibt uns die Möglichkeit, Missstandsbeurteilungen zu überprüfen. Ist unser Überleben nicht ernsthaft gefährdet, handelt es sich offensichtlich um eine falsche Missstandsbeurteilung.
Wir verwenden die Bilaterale Hemisphärenstimulation, um diese Erkenntnis in unserem Unterbewusstsein zu verinnerlichen. Dies benötigt nur wenige Sekunden und bewirkt eine anhaltende Korrektur der falschen Emotionen.
Im Seminar trainieren wir unser Unterbewusstsein dann darauf, nach jeder erfolgreichen Umwandlung einer falschen Missstandsbeurteilung automatisch ins Positive Fühlen hochzuziehen und damit einen motivierten und fähigen Funktionsmodus anzunehmen. In diesem Modus kann das Unterbewusstsein das Maximum seines Erfolgspotenzials nutzen, um Ideen und Energie zur Verbesserung der momentanen Umstände zu bekommen, die wir gerne in Ordnung bringen möchten.
Auf diese Weise erreichen wir eine Korrektur alter Missstandsbeurteilungen, ohne dass die Ursachen der emotionalen Probleme zuvor ins Bewusstsein gebracht werden müssen. Das Unterbewusstsein wird auf diese Weise zu unserem ganz persönlichen Coach.
Aus ehemaligen Problemen werden dabei Aufgaben, zu deren Bewältigung man keinen Zwang mehr empfindet, sich jedoch dazu motiviert und fähig fühlt. Oder anders ausgedrückt: Hat man keine Missstandsbeurteilung mehr, hat man auch keine emotionalen Probleme mehr. Die Situationen, die zuvor noch runter gezogen haben, ziehen zukünftig hoch. Und je mehr emotionale Probleme man damit bearbeitet hat, desto häufiger zieht es einen im Alltag ganz automatisch hoch.
Nachdem wir dem Unterbewusstsein die gesamte Methode beigebracht haben, sieht die Umsetzung in der Praxis folgendermaßen aus: Wenn dich etwas runter zieht, du also ein emotionales Problem mit irgendetwas hast, dann startest du den Prozess mit der bilateralen Hemisphärenstimulation. Durch das intensive Training, das wir im Seminar machen, erkennt dein Unterbewusstsein dann selbstständig, dass kein echter Missstand vorliegt und korrigiert die alte Missstandsbeurteilung, die bislang im Gehirn abgespeichert war. Danach geht das Unterbewusstsein ins Positive Fühlen und aktiviert sowohl die Verbesserungsmotivation der momentanen Umstände als auch die Fähigkeiten zum Erreichen dieser Verbesserung. Du musst bei alledem gar nichts denken, sondern nur im Gefühl bleiben.
Die Effektivität und Qualität dieser Selfcoaching-Methode sucht sicherlich seinesgleichen. Dennoch ist es uns gelungen, noch einen Schritt weiter zu gehen. Es geht um die Arbeit mit Persönlichkeitsdefinitionen.
Aus neurobiologischer Sicht besteht unsere Persönlichkeit aus „Ich bin“ Definitionen, die in unserem rechten Stirnhirn abgespeichert sind. Wird dieses Persönlichkeitszentrum beispielsweise durch eine Operation verletzt, verändert dies die gesamte Persönlichkeit. Nichts ist mehr so wie es war. Diese Menschen haben plötzlich ganz andere Ziele und Bedürfnisse, leben auf einmal ganz andere Werte und Glaubenssätze, haben andere Ängste und Probleme, andere Gefühle und Gedanken.
Natürlich kommt es sehr selten vor, dass aufgrund einer Operation oder einer Verletzung sich die Persönlichkeit zum Besseren verändert. Dennoch zeigen solche medizinischen Fälle auf, wie machtvoll eine gezielte Veränderung von Persönlichkeitsdefinitionen sein könnte, würde man hier wirklich sinnvolle Veränderungen vornehmen können. Wer seine Persönlichkeitsdefinitionen ändert, ändert mit einem Schritt sein gesamtes Leben!
In der Tat ist dies heute möglich. In Zusammenarbeit mit dem eigenen Unterbewusstsein können wünschenswerte und sich positiv auswirkende Persönlichkeitsdefinitionen gefunden und verinnerlicht werden. Ermöglicht wird dies durch die Verbindung von Positivem Fühlen und der Bilateralen Hemisphärenstimulation.
Wir sind stolz darauf, dieses Selfcoaching-Konzept im Rahmen unseres Positiv Fühlen Workshops und im Ella-Camp anbieten zu können und würden uns freuen, dich bei einem unserer Events begrüßen zu dürfen.
Liebe Grüße
Dein Ella Kensington Team
Direkte Links:
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- Mehr zum Workshop-Leiter Steven Bolarinwa
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