Die häufigsten Fehler beim Positiven Fühlen
Hallo ihr Lieben
mittlerweile habe ich mit 40 Leuten persönlich trainiert und kann mit großer Gewissheit sagen, dass das Positive Fühlen bei allen auf die gleiche Weise funktioniert. Es war keine einzige Abweichung dabei. Ich bin daher so gut wie sicher: Das Positive Fühlen kann ausnahmslos jeder lernen!
Natürlich kann die Methode, so einfach sie auch ist, über den Schriftweg nicht so präzise und ohne Missverständnisse beschrieben werden wie im Seminar. Daher habe ich mal eine kleine Stoffsammlung der häufigsten Fehler meiner Testpersonen gemacht, damit es auch bei all denen klappt, die bisher mit der Übung nicht so gut zu recht kamen. Ich denke, diese Stoffsammlung kann dem einen oder anderen von euch vielleicht noch zum Durchbruch verhelfen. Ich wünsche es euch von ganzem Herzen.
Die häufigsten Fehler beim Positiven Fühlen
Der häufigste Fehler besteht in der Vorstellung, dass eine Kraft von oben oder unten (also von außen) nach dir zieht. Wenn die Kraft jedoch außerhalb von deinem Körper ist, funktioniert es nicht.
Stell dich noch einmal hin und spüre die Masse deines Körpers, die durch die Erdanziehung ihr Gewicht erhält. Die Schwerkraft der Erde zieht also deinen Körper nach unten. Was hier zieht, ist jedoch nicht in deinem Körper. Was zieht, ist die Anziehungskraft der Erde, und die ist außerhalb deines Körpers. Du spürst also die Schwere deines Körpers, und das macht keinerlei Gefühle!
Und jetzt stell dir vor, dass dein Körper aus eigener Kraft deutlich stärker als alleine dein Gewicht nach unten zieht. Die Kraft kommt aus deinem Körper selbst. Dein Körper wird also nicht schwerer im eigentlichen Sinne, denn das würde bedeuten, dass die Schwerkraft stärker zieht und die ist ja wieder außen. Die Kraft ist innen in jeder Zelle deines Körpers. Und all deine Zellen ziehen gleichzeitig nach unten.
Stell dir das zum Vergleich jetzt einmal nach oben vor. Dein Körper behält auch hier sein Gewicht. Er wird also nicht leichter. Doch während du die Masse deines Körpers spürst, die durch die Schwerkraft der Erde weiterhin nach unten gezogen wird, zieht dein Körper aus eigener Kraft nach oben. Jede Zelle deines Körpers will nach oben. So, als wolle dein Körper abheben. Er zieht also aus eigener Kraft nach oben. Da ist nichts über dir, was dich zieht. Es ist in dir! Dein Körper zieht also gegen die Schwerkraft hoch. Er wird nicht wirklich leichter, auch wenn es sich so ähnlich anfühlt, er bewirkt einfach nur eine Gegenkraft gegen die Schwerkraft. Die Schwerkraft zieht also nach unten und die Kraft deines Körpers nach oben. Das bewirkt ein angenehmes Spannungsgefühl in deinem Körper, da hier zwei Kräfte in gegensätzliche Richtung ziehen.
Dieses Spannungsgefühl hatten wir beim Schnupper-Camp schon eingeübt. Dieses Gefühl war jedoch nicht so gut greifbar. Man konnte es sich einigermaßen vorstellen, aber es war ziemlich schwammig. Der unglaubliche Durchbruch des neuen Positivenfühlens baut jetzt einzig und alleine darauf auf, dass ich diese Spannung präziser beschreiben kann. Dadurch lässt sich die Vorstellung des Hochziehens so präzise aufbauen, dass man es innerhalb weniger Sekunden spüren kann. Gleichzeitig kann man jedoch auch jetzt das Runterziehen so klar spüren, dass man die Fähigkeit erlangen kann, das Runterziehen innerhalb weniger Sekunden zu stoppen. Das alleine eröffnet unglaubliche Möglichkeiten, über die ich in meinen Glückstipps in den nächsten Monaten berichten werde. Im Moment staune ich selbst noch über diese Möglichkeiten!
Kommen wir noch einmal zum Hochziehen und Runterziehen zurück. Die Kraft, die hier nach oben oder unten zieht, ist also in dir. Es zieht entweder gegen die Schwerkraft hoch, oder es zieht in die gleiche Richtung der Schwerkraft nach unten. Dann aber deutlich stärker als deine Gewichtskraft alleine. Mehr ist zum Positiven Fühlen nicht notwendig. Die anderen Empfindungen, die ich beschrieben habe, machen es noch etwas intensiver, aber das Hochziehen alleine würde schon genügen. Der Rest ist also Luxus!
Der zweit häufigste Fehler bezog sich auf diesen Luxus, nämlich die Vorstellung des nach oben Steigens oder nach unten Sinkens. Der Boden verschiebt sich nicht, wenn du dich runter ziehst. Er bleibt, wo er ist. Es zieht dich einfach nur zu Boden. Dennoch kann das Gefühl des Sinkens entstehen. Und auch, wenn du das Gefühl des Steigens verspürst, hebst du nicht vom Boden ab! Du ziehst den Boden auch nicht mit nach oben. Der Boden bleibt immer da, wo er ist – direkt unter deinen Füßen.
Ich habe festgestellt, dass die Vorstellung des Sinkens oder Steigens nicht notwendig ist fürs Positive Fühlen. Du kannst diese Vorstellung also vernachlässigen. Wenn es passiert, ist es okay, und wenn nicht ebenfalls.
Der dritte Fehler: Man stellt sich die Weite visuell vor – also als Bild. Das nützt gar nichts, es sei denn, diese visuelle Vorstellung löst in dir auch die Empfindung von Weite aus. Trotzdem hättest du auf diese Weise über den Umweg der visuellen Vorstellung keinen direkten Einfluss auf die Körperempfindung, um die es in Wirklichkeit geht. Es ist also sinnvoller, direkt das Gefühl in deinem Körper zu spüren. Weite im Körper fühlt man in der Weise, dass der Körper rundum nach außen zieht. Wieder ist es keine Kraft von außen, die deinen Körper dehnt. Die Kraft ist immer in dir! Deine Körperzellen ziehen rundum nach außen. Du expandierst also aus eigener Kraft.
Dieses Ausdehnen geschieht sowieso, wenn du dich hochziehst. Auch dann, wenn du bewusst gar nicht darauf achtest. Tust du es jedoch bewusst, wird die Empfindung des Positiven Fühlens noch stärker.
Wenn du dich runter ziehst, passiert natürlich genau das Gegenteil. Dein Körper zieht sich zusammen. Er wird ganz hart und eng. Sofern du also tiefer ins Negative kommen willst, kannst du dies damit unterstützen, indem du dieses Zusammenziehen nachempfindest.
Für viele meiner Testkandidaten war das Ausdehnen und Zusammenziehen zu komplex. Sie wendeten eine Teilempfindung dazu an. Beim Hochziehen zog der Körper dabei nicht rundum nach außen sondern nur nach Vorne. Versuch das auch einmal, wenn du wieder übst. Beim Runterziehen entstand dann eine Art Druck auf Brust und Bauch, wobei es genau genommen hier auch um ein nach innen Ziehen ging. Beim Hochziehen verspürten sie einen Zug auf Bauch und Brustkorb nach vorne und dabei gleichzeitig ein Spannungsgefühl, das durch diesen Zug ausgelöst wurde.
Der vierte Fehler: Es wurden Hilfskonstruktionen benutzt, um die Empfindungen zu spüren. Diese Hilfskonstruktionen verkomplizieren das Positivfühlen jedoch nur. So ist es nicht sinnvoll, sich in einen Fahrstuhl zu stellen, der einen ins Licht fährt oder ähnliches. Auch solltest du dir keine Gummibänder vorstellen, die ich nach oben oder unten ziehen. Dein Körper sollte ebenfalls nicht aus Gummi sein. Ich kann hier gar nicht alles beschreiben, was hier so an Ideen kam, wie man sich das Positive Fühlen „erleichtern“ kann. Er wurde dabei jedoch in keiner Weise leichter!
Wie gesagt, es ist über das Hochziehen und Runterziehen hinaus gar nichts mehr notwendig fürs Positive Fühlen. Wenn du dich runter ziehst, wird es von selbst dunkler, und wenn du dich hochziehst, wird es heller. Du kannst deine Gefühle verstärken, wenn du dir beim Runterziehen vorstellst, dass es dunkler wird und beim Hochziehen, dass es heller wird. Das ist schon alles.
Der fünfte Fehler bezog sich auf die Gefühlsskala von Minus 10 bis Plus 10. Diese Skala soll eine Gefühlsskala sein. Stell sie dir also nicht visuell vor. Du spürst einfach nur in dich rein und schätzt, auf welcher Ebene du dich gerade gefühlsmäßig befindest.
Und jetzt der letzte Fehler, den ich hier benennen möchte. Viele Menschen haben Schwierigkeiten, sich in ihrem Körper zu fühlen. Sie schieben die Gefühle entweder weg oder beobachten sich selbst unentwegt. Wenn man sich beobachtet, hat man auch nur Beobachtergefühle. Manche Menschen haben Gründe, warum sie das tun (zum Beispiel ein so unerfreuliches Leben, dass man die Gefühle lieber nicht haben möchte) und manche haben es sich einfach nur angewöhnt, weil sie sich in ihrem Verhalten und in ihrer Wirkung auf andere Menschen kontrollieren wollen. Wenn du Schwierigkeiten hast, deine Körperempfindungen wahrzunehmen, dann gilt es, dies zu trainieren. Konzentriere den Fokus deiner Wahrnehmung auf diese Körperempfindungen und halte diese Konzentration über mindestens 10 Sekunden aufrecht. Das genügt schon fürs Positive Fühlen. Üben macht hier den Meister.
Noch ein abschließendes Wort zum Thema Glücksblockaden. Ich war überrascht, dass diese Blockaden doch häufiger auftreten, als ich bislang glaubte. Unter Glücksblockaden verstehe ich das unbewusste Vermeiden des Glücklichseins. Entweder will man nicht, weil man irgendwelche Nachteile durch das Glücklichsein befürchtet oder man hat es sogar von irgendjemand verboten bekommen und hält sich seit dem an dieses Verbot. Das kann in früher Kindheit gewesen sein.
Ein bekanntes Beispiel dazu ist die Freudegrenze. Viele Menschen können sich nicht über ein bestimmtes Maß hinaus freuen, weil sie als Kind zu Hause dann immer einen auf den Deckel bekommen haben. Wenn ein Kind sich richtig mächtig freut, ist es natürlich etwas lauter. Das stört einige Eltern so sehr, dass sie die Freude des Kindes unterdrücken. Dabei wird ein unbewusster Mechanismus geschaffen, der bis zum Lebensende halten kann, wenn man ihn nicht in Ordnung bringt.
Durch die Effektivität des Positivfühlens treten jetzt offensichtlich Glücksblockaden zum Vorschein, die sich zuvor noch leicht verstecken konnten. Bisher konnten viele Leute ihre Schwierigkeiten mit irgendwelchen anderen Ideen begründen. Ich kann nicht glücklich sein, weil… Das geht jetzt nicht mehr, denn Glücklichsein ist keine Frage des Könnens mehr. Mit dem Positivfühlen kann jeder glücklich sein, der es übt. Jetzt besteht also tatsächlich die „akute Gefahr“, dass man rund um die Uhr glücklich ist, wenn man das Positive Fühlen erlernt. Das merkt jeder sofort, der die beschriebenen Übungen macht. Und dann muss das Unterbewusstsein die Notbremse ziehen, wenn es das Glück verhindern will. Die Glücksblockaden werden also offensichtlich. Die einzige Möglichkeit, die dann noch bleibt, ist die Wirksamkeit der Methode so stark zu bezweifeln, dass man es erst gar nicht versucht.
Ich möchte dir diesbezüglich einen Tipp geben: Versuche, niemandem zum Positivfühlen zu drängen. Wenn er eine Glücksblockade hat, wird er sich heftig gegen dich wehren. Da die meisten Menschen ihre Blockade vor sich selbst verbergen wollen, greifen sie dich dann heftig an, um von ihrer Blockade abzulenken. Ich habe diesbezüglich einige sehr dubiose böse Emails bekommen aufgrund des letzten Glückstipps. Ich wurde teilweise regelrecht beschimpft. Also zwing niemand zu seinem Glück! Biete diese Methode deinen Freunden an. Führe sie ihnen vor, aber wenn sie deutlich machen, dass diese Methode nichts für sie ist, dann lass es dabei. Den einen ist sie nicht spirituell genug, den anderen zu technisch, wieder andere sagen, dass es so einfach gar nicht sein kann, weigern sich jedoch, ihre Zeit mit dem Ausprobieren zu verschwenden und so weiter. Wenn du ihnen diese Argumente widerlegst, wird es hässlich! Lass ihnen also ihre Ausreden, wenn du sie als Freunde behalten willst.
Die häufigste Blockade, die ich bei meinen 40 Testpersonen gefunden hatte, bezog sich auf die Überzeugung, nur unter bestimmten Lebensbedingungen glücklich sein zu können. Dies ist natürlich richtig. Wir können nur glücklich sein, wenn unsere sieben Grundmotive erfüllt sind. Sind diese Grundmotive nicht erfüllt oder gefährdet, zieht uns das Emotionalgehirn mit entsprechenden Hormonen runter. Dagegen kann man auch mit noch so viel Konzentration aufs Positivfühlen nichts tun. Wenn ein Kettensägenmörder mit laufender Kette vor dir steht, wirst du dich nicht glücklich fühlen können, egal, wie stark du hochziehst! Und wenn der Mensch, den du über alles liebst, dich nicht mehr haben will, wirst du auch hochziehen können, so kraftvoll du willst. So fest, wie das Emotionalgehirn runter ziehen kann, kannst du nicht hochziehen.
Hier muss man mit dem Emotionalgehirn zusammen arbeiten und nicht dagegen. Da dies viel Hintergrundwissen und Verständnis neurologischer und psychologischer Zusammenhänge erfordert, werden wir uns dem Thema Emotionalgehirn erst im zweiten und dritten Seminar des Wochenend-Camps widmen.
Besagte Blockade bezogen sich jedoch nicht nur auf die Bedingungen des Emotionalgehirns zum Glücklichsein, sondern auf angelernte Zielsetzungen. Zum Beispiel blockierte es, weil man ja dann nichts mehr für die Figur tun würde. Oder es blockierte, weil man glaubte, dann keine Motivation mehr für die Karriere zu haben. Oder man hätte dann keine Motivation mehr, auf Partnersuche zu gehen. Grundsätzlich ging es um die Befürchtung, dass man dann in seinem Leben nichts mehr ändern würde. Und so, wie es jetzt war, sollte es nicht bleiben!
Diese Befürchtung hat sich bei allen als unbegründet erwiesen. Ich habe den Leuten diese Befürchtung jedoch nicht ausgeredet. Ich habe sie sich einfach mal runterziehen und mal hochziehen lassen, während sie daran dachten, ihr Leben verändern zu wollen oder zu müssen. Auf diese Weise erkannten alle sofort, dass sie ihr Leben zwar ändern wollen, wenn sie sich runter gezogen haben, jedoch dann weder die Ideen dazu, noch die Tatkraft und das Durchhaltevermögen, noch die nötige Wirkung auf andere Menschen hatten. Gleichzeitig war die Realitätsgestaltung runtergezogen eine Katastrophe. Alle konnten also direkt erkennen, dass sie runtergezogen keine Chance hatten, etwas zu verändern. Und wenn sie zurückblickten auf die letzten Jahre, erkannten sie, dass der Glaube, sich runterziehen zu müssen, um etwas ändern zu können, die Situation über die Jahre sogar nur noch viel schlimmer gemacht hatte.
Jetzt bestand die große Frage darin, ob man hochgezogen tatsächlich noch Motivation hat, das Leben zu verändern. Was sofort klar war: Hochgezogen sprüht man förmlich nur so vor Ideen. Auch besitzt man die Kreativität, praktikable Lösungen zu finden. Weiterhin sind die Tatkraft und das Durchhaltevermögen vorhanden, etwas umsetzen zu können. Die Wirkung auf andere Menschen ist sehr gut. Man ist mitreißend und zieht andere mit hoch. Und die Realitätsgestaltung ist erste Sahne.
Doch was ist jetzt genau mit der Motivation? Will man dann noch etwas ändern? Man will! Und je höher man sich zieht, desto mehr Motivation und Begeisterung hat man dazu. Erst bei Stufe 10 hört die Motivation auf. Wenn man vor Glück weint, hat man keine Motivation, etwas ändern zu wollen. Ein wenig tiefer auf 9 will man jedoch noch total gerne. 9 ist jedoch nicht unbedingt die vorteilhafteste Ebene für alle Lebenssituationen. Ich habe meine Testpersonen die Ebene suchen lassen, die für ihr jeweiliges Ziel am sinnvollsten war. Das waren jeweils immer andere Glücksebenen, und das ist gut so. Auf diese Weise bleibt das Glückempfinden immer in Bewegung.
Es kann zum Beispiel sinnvoll sein, einen potenziellen Partner, den man gerade kennen lernt, über das gesamte Spektrum von Null bis Plus 10 wahrzunehmen. Wäre man dabei nur auf 10, sieht man ihn als total klasse an, obwohl er eigentlich gar nicht so gut passt. Ist man im Minusbereich, stören einen Kleinigkeiten so sehr, dass man einen sehr gut passenden Partner trotzdem als unpassend empfinden würde. Die Wahrheit liegt also dazwischen! Wenn du einen Menschen mit all seinen Facetten wahrnehmen willst, dann versuche, ihn doch einfach einmal von jedem Glückslevel aus zu sehen. Damit schaffst du dir einen so guten Eindruck von diesem Menschen, dass du dich selbst damit überraschen wirst.
Ich hoffe, ich konnte dir mit diesen Informationen das Positive Fühlen weiter erleichtern. Ich wünsche dir viel Erfolg und alles Glück dieser Welt. Du trägst es nämlich in dir! Und wie innen so außen! Du wirst überrascht sein von deiner positiven Realitätsgestaltung! Das ist das Beeindruckendste an der ganzen Sache.
Liebe Grüße
Bodo (alias Ella Kensington)




