Glückstipp

Samstag 29. November 2008

Selbsttest Glücks- und Erfolgspotenzial

Hallo ihr Lieben,

die ersten Exemplare von Robin und das Positive Fühlen wurden bereits von unserem Verlag ausgeliefert. Ich wünsche euch viel Spaß mit dem in jeder Hinsicht besten Buch, das ich je geschrieben habe.

Ihr könnt das Buch unter folgendem Link bestellen. Es wird euch dann versandkostenfrei per Post zugeschickt. Bücher

Für alle Campinteressierten: Wir haben jetzt den Termin für das nächste Ella-Camp: 03. bis 17.10.2009

Da wir momentan gleich mehrere neue Projekte für 2009 vorbereiten, ist die Anmeldung zum Camp aus organisatorischen Gründen erst ab Mai 2009 möglich. Wir bitten hierfür um Verständnis.

 

Wenn du dich in die Interessentenliste eintragen möchtest, klicke auf folgenden Link: Jetzt eintragen >>>

Und nun wünsche ich viel Spaß mit dem letzten Glückstipp des Jahres 2008.

 

Selbsttest: Glücks- und Erfolgspotenzial

Im Durchschnitt erleben die Menschen in Europa nur knapp 30 Minuten wirklich spürbare Glücksgefühle pro Tag. Da es aus neurologischer Sicht nicht möglich ist, kein Gefühl zu haben (Wir fühlen immer!), wird der Rest des Tages zwangsläufig entweder mit sehr schwachen und damit kaum spürbaren Glücksgefühlen oder mit mehr oder weniger intensiven unglücklichen Gefühlen verbracht.

Die Ursache unseres niedrigen Glücksindex in Europa liegt in der Art und Intensität unserer Motivationen begründet. Unsere Motivationen geben unserem Emotionalgehirn (Limbisches System) Aufgaben vor, für deren Erfüllung es uns in den dazu passenden emotionalen Modus bringt.

Nun sind die meisten unserer Motivationen aus der Sicht unseres Großhirns rein logisch betrachtet eigentlich nicht schlecht. Das Problem ist nur, dass unser Emotionalgehirn sehr viele dieser scheinbar sinnvollen Motivationen völlig falsch versteht. Wir haben, wie ich schon mehrfach in früheren Glückstipps erwähnt habe, exakt das gleiche Emotionalgehirn wie alle höheren Säugetiere. Was uns vom Tier unterscheidet, ist die Intelligenz unseres Großhirns, mit dem das Emotionalgehirn jedoch leider sehr häufig überfordert ist. Es versteht nur, was ein Tier auch verstehen würde.

Nehmen wir zur Veranschaulichung einmal die Motivation, unser Glück für die Zukunft abzusichern zu wollen? Für unser Emotionalgehirn gibt es nur einen sinnvollen emotionalen Modus, wenn wir etwas absichern wollen - den Gefahrenvermeidungs­modus. Sobald wir etwas absichern wollen, suchen wir daher automatisch nach eventuellen Gefahren, die wir vermeiden sollten. Das passiert zuverlässig, schnell und mit sehr hoher Dinglichkeit. Dabei ist es völlig unerheblich, ob es um die Sicherheit unseres Jobs, die unserer Partnerbeziehung, die unserer Gesundheit oder die von irgendetwas anderem geht, was uns wichtig ist. Sobald wir etwas absichern wollen, startet unser Emotionalgehirn den Gefahrenvermeidungsmodus.

Zentrales Gefühl dieses Modus ist das Gefühl der Unsicherheit. Dieses Gefühl kann akut sehr intensiv empfunden werden, was dazu führt, dass wir uns große Sorgen machen. Es kann aber auch chronisch - meistens dann unterschwellig - über sehr lange Zeiträume empfunden und so kaum noch bewusst wahrgenommen werden.

Die Natur hat dem Gefahrenvermeidungsmodus die Macht gegeben, glückliche Gefühle zu unterdrücken (das gilt auch für den unterschwelligen Gefahrenvermeidungsmodus), denn diese Gefühle könnten uns zu leichtsinnigem Handeln verleiten und unsere Gefahrenwahrnehmung verschlechtern, was wir uns im Falle einer akuten Gefahr natürlich nicht leisten können.

Die meisten Menschen halten den Gefahrenvermeidungsmodus durch ihre starken Sicherheitsmotive über viele Jahre oder sogar Jahrzehnte permanent aufrecht. Diese Motivation ist einer der Hauptgründe für unseren niedrigen Glücksindex. (Gleich mehrere Wirtschaftszweige leben von unserer starken Sicherheitsmotivation.)

Der Gefahrenvermeidungsmodus hat jedoch leider nicht nur einen negativen Einfluss auf unser Glücksempfinden. Die Konsequenzen unserer Sicherheits­motive sind weitaus gravierender! Schau dir beispielsweise mal das Thema Realitätsgestaltung an. Was wird dir wohl vom Leben widergespiegelt, wenn du dich unsicher fühlst? Die Antwort sollte offensichtlich sein: Ereignisse, die deine Unsicherheit widerspiegeln. Du erschaffst dir mit anderen Worten Gefahren!

Zusätzlich zu dieser negativen Realitätsgestaltung löst die Sicherheitsmotivation auch eine schlechte emotionale Wirkung auf andere Menschen aus. Unsicherheitsgefühle eignen sich weder dazu, einen potenziellen Beziehungspartner für sich zu gewinnen, noch um Geschäftspartner, Kunden oder Arbeitskollegen von sich zu überzeugen. Mit Unsicherheitsgefühlen im Bauch ist man nun mal nicht mitreißend, überzeugend oder beglückend. Auch reduziert man ganz erheblich seine Attraktivität.

Zudem reduziert sich die geistige Leistungsfähigkeit im Gefahrenvermeidungs­modus ganz erheblich. Die Sicherheitsaufgabe, wie sie unser Emotionalgehirn versteht, bezieht sich darauf, gefährliche Raubtiere frühstmöglich zu erkennen, um möglichst viel Zeit zur Flucht zu haben. Wenn der Tiger vor uns steht, sind keine intellektuellen Glanzleistungen gefragt! Also wird unsere geistige Leistungsfähigkeit in diesem Modus erheblich heruntergefahren. Vielleicht kennst du diesen Zustand aus einer mündlichen Prüfung, einem Bewerbungsgespräch oder beim Ansprechen eines potenziellen Partners, der dich optisch überaus begeistert. Wenn die Sicherheitsmotivation zu stark ist, redet man nur Müll zusammen!

Was meinst du? Wie viel Energie hast du, wenn dich der Gefahrenvermeidungs­modus so richtig schön runtergezogen hat? Und wie gesund ist es, diese Sicherheitsmotivation über Jahre hinweg dein Leben bestimmen zu lassen?

Neben der erschreckenden Reduktion deines Glücksempfindens gibt es also noch eine ganze Menge anderer negativer Konsequenzen. Und das gilt nicht nur für deine Sicherheitsmotivationen, sondern für alle Motivationen, die das Emotionalgehirn falsch versteht und dich zur Erfüllung der falsch verstandenen Aufgaben in nachteilige Modi bringt.

Die scheinbar sinnvollen Motivationen aus den nachfolgenden Fragen 2, 4, 6, 8 und 10 werden allesamt von unserem Emotionalgehirn falsch verstanden und führen zu gravierenden negativen Konsequenzen in Bezug auf unsere Realitätsgestaltung, unsere emotionale Wirkung auf andere Menschen, unsere Leistungsfähigkeit, unsere Tagesenergie, unsere Gesundheit und natürlich unser Glücksempfinden. Diese Motivationen stellen also gravierende Glücks- und Erfolgsblockaden dar.

Natürlich sind diese fünf Motivationen nur Beispiele dafür, wie wir täglich dafür sorgen, dass wir nur 30 Minuten mit echten Glücksgefühlen und den ganzen Rest mit mehr oder weniger starken unglücklichen Gefühlen und den dazugehörigen Negativkonsequenzen verbringen. Es gibt leider sehr viele dieser Motivationen, die das Emotionalgehirn falsch versteht.

Glücklicherweise lassen sich ausnahmslos alle falsch verstandenen Motivationen mit dem entsprechenden Grundlagenverständnis über die Zusammenarbeit unserer beiden Gehirne in Glück und Erfolg bringende Motivationen umwandeln. Einige der „guten“ Motivationen, wie sie in den Fragen 1, 3, 5, 7 und 9 nachfolgend beschrieben werden, können uns sogar täglich ganz automatisch für mehrere Stunden in vorteilhafte und gleichzeitig sehr schöne Glücks- und Erfolgsmodi bringen. Diese Motivationen müssen dazu nur stark genug sein, und das ist der Punkt, an dem unser Glück im Alltag dann leider meistens scheitert. Unsere negativen Motivationen sind in der Regel zu stark, sodass sie die positiven einfach verdrängen.

Nehmen wir als Beispiel die Motivation, für deinen Partner der wichtigste Mensch auf der Welt sein zu wollen. Diese Motivation versteht dein Emotionalgehirn richtig. Es weiß genau, was es zur Erfüllung dieser Aufgabe zu tun hat. Es bringt dich in den Verliebtheitsmodus, damit du dir mit deinem Partner eine richtig schöne Zeit machen kannst, denn es gibt keine bessere Möglichkeit, um die Bindung zwischen zwei Menschen zu stärken, als ein möglichst glückliches Miteinander.

Du bist in diesem Modus kreativ, hast viel Energie und Tatkraft, bist sehr tolerant, verständnisvoll, und zuvorkommend, empfindest Wertschätzung, Respekt und Anerkennung, fühlst dich wie auf Wolke Sieben, deine Attraktivität ist auf dem Maximum und die Realität gestaltest du hauptsächlich mit positiven Gefühlen und Gedanken.

Dieser Modus ist nicht davon abhängig, wie lange du schon mit deinem Partner zusammen bist. Der Liebesmodus ist ausschließlich davon abhängig, wie stark deine Motivation ist, dich in den Augen deines Partners zum wichtigsten Menschen auf der Welt zu machen. Denn leider bestimmt diese Motivation immer nur dann deine Gefühle, wenn sie stärker ist als alle konkurrierenden Negativmotivationen, die gerade aktiv sind. Dein Emotionalgehirn muss sich immer für einen Modus entscheiden, wenn du mehrere Motivationen gleichzeitig startest. Es entscheidet sich dann immer für die stärkere Motivation.

Wird beispielsweise die Motivation, deine Beziehung verbessern zu wollen, stärker als die Motivation, für deinen neuen Partner der wichtigste Mensch auf der Welt zu sein, ist in diesem Augenblick dein Verliebtheitsmodus beendet. Dein Emotionalgehirn versteht deine Verbesserungsmotivation fast immer falsch. Anstatt das Positive weiter auszubauen und zu vermehren, sucht es  sofort nach Missständen, die zur Verbesserung deiner Beziehung abgestellt werden sollten. Findest du dann einen Missstand (und das tust du immer, wenn du mit dieser Motivation anfängst zu suchen), startet dein Emotionalgehirn in der Regel sofort den Ablehnungs- oder Kampfmodus. Du kämpfst also gegen negative Eigenschaften deines Partners oder gegen deine eigenen, um damit deine Beziehung zu verbessern. Der Schuss geht jedoch jedes Mal nach hinten los, denn um ein glückliches Miteinander kann man nicht gegeneinander kämpfe

Glücklicherweise bauen 99,9 Prozent aller Unglücksmodi auf falsch verstandenen Motivationen auf, die man - gewusst wie - sehr leicht in Ordnung bringen kann. Hier kann also eine Menge getan werden, um unser Unglückspotenzial erheblich zu reduzieren und unser tatsächliches Glücks- und Erfolgspotenzial freizuschalten. Der erste Schritt besteht darin, sich seines brachliegenden Glücks- und Erfolgspotenzials bewusst zu werden.

Beantworte daher die folgenden 10 Fragen für dich selbst so ehrlich wie du kannst, denn nur so kannst du dein tatsächlich brachliegendes Glückspotenzial ermitteln. Wundere dich jedoch nicht, wenn du bei diesem Test nicht allzu gut abschneidest. Es kommt nicht von ungefähr, dass wir in Europa nur 30 Minuten täglich wirkliches Glück empfinden. Unser brachliegendes Glückspotenzial beträgt also ein Vielfaches von dem, was wir momentan erleben.

Die Fragen 1, 3, 5, 7, 9 beziehen sich auf das Erschaffen, Genießen oder Vermehren von Positivem und werden vom Emotionalgehirn richtig verstanden. Die Fragen 2, 4, 6, 8, 10 beziehen sich auf das Vermeiden, Eliminieren, oder Reduzieren von Negativem und führen zu Missverständnissen beim Emotionalgehirn.

Benutze eine Bewertungsscala von 0 bis 10 Punkte, wobei 0 Punkte gar keine und 10 sehr viel Motivation bedeutet. Beachte dabei bitte den Unterschied zwischen Wunsch und Motivation. Bei einem Wunsch geht es um das Bedürfnis, etwas haben zu wollen, bei einer Motivation hingegen zusätzlich um die Bereitschaft, etwas dafür zu tun.

Du kannst dir beispielsweise stark wünschen, heute Abend eine tolle Zeit mit deinem Partner oder mit Freunden haben zu wollen, aber nur sehr wenig Motivation verspüren, etwas dafür zu tun. Du könntest z.B. denken, dass die anderen auch einmal etwas dafür tun sollten. In diesem Fall hast du zwar einen starken Wunsch, doch deine Motivation müsste dennoch nur mit 1 oder 2 Punkte beurteilt werden.

Nehmen wir noch ein weiteres Beispiel: Stell dir vor, du hast nächste Woche eine Prüfung, von der dein gesamtes zukünftiges Leben abhängt. Du willst diese Prüfung unbedingt bestehen. Das ist nicht nur ein frommer Wunsch! Du willst es auf jeden Fall, und du bist bereit, alles dafür zu tun, was du dafür tun kannst. In diesem Fall würde ich deine Motivation mit einer 10 bewerten.

Notiere dir bitte deine gefühlten Bewertungen hinter der gestellten Frage.

1.) Wie stark motiviert bist du abends nach der Arbeit für gewöhnlich noch, dir mit deinem Partner oder mit deinen Freunden eine richtig schöne Zeit zu machen? (Also nicht die Zeit mit Fernsehen zu vernichten!) Wenn es keine Negativmotive gibt, die stärker sind als dieses Motiv, erlebst du mehrere Stunden Glück jeden Abend. Diese Motivation ist jedoch leider nur bei den wenigsten Menschen stark genug, um einen nennenswerten Einfluss auf ihr Glücksempfinden zu haben.

2.) Wie stark motiviert bist du, wenn es darum geht, richtig schlechte Gefühle loszuwerden? Wenn du sie möglichst schnell loswerden willst und dazu augenblicklich aktiv wirst, würde ich dies mit einer 10 beurteilen. Ist dieses Motiv sehr stark, muss nur eine Kleinigkeit passieren, damit man in einen Teufelskreis gerät und sich wegen Kleinigkeiten den ganzen Tag vermiest. Man beurteilt das schlechte Gefühl als schlecht, was sofort weitere schlechte Gefühle macht, die man wiederum als schlecht beurteilt usw. Eine niedrige Bewertung dieses Motivs würde eine sehr hohe emotionale Stabilität bedeuten. Wie sieht das also bei dir aus, wenn du ganz ehrlich zu dir selbst bist? Wie stark ist deine Motivation, schlechte Gefühle loswerden zu wollen?

3 .) Wie stark motiviert bist du, dir im Alltag regelmäßig gute Gefühle zu machen? Wenn du alle 20 Minuten etwas für deine Glücksgefühle tust, würde ich das mit einer 10 bewerten. Eine 1 würde ich vergeben, wenn du nur ein einziges Mal pro Tag eine Glücksmethode z.B. das Positive Fühlen anwendest. Ist dieses Motiv stärker als alle Negativmotive, empfindest du permanent und ohne Unterbrechung glückliche Gefühle. Ich kenne ein paar wenige Menschen, die das so leben. Für sie ist das Aufrechthalten des Positiven Fühlens wichtiger geworden als alles andere, was automatisch alle Negativmotive ausschaltet und sie zu überaus glücklichen und erfolgreichen Menschen macht.

4.) Wie motiviert bist du, wenn es darum geht, dein Glück auch für die Zukunft abzusichern? Wie wichtig ist dir beispielsweise die Absicherung deines Lebensstandards, deiner Partnerbeziehung, deines Jobs, deiner Gesundheit, deiner Finanzen oder deines Ansehens? Dieses Motiv hatte ich ja bereits ausführlich erläutert. Ist es stark, hält es dich fast ununterbrochen (evtl. unterschwellig) im Gefahrenvermeidungsmodus und unterdrückt dein Glück und behindert deinen Erfolg. Dieses Motiv ist bei den meisten Menschen dafür verantwortlich, dass sie sich zum permanenten Aufrechthalten des Positiven Fühlens nicht wirklich motivieren können. Das Absichern ihres Glücks bekommt leider die höhere Priorität. Sie kommen also aus ihrem Hamsterrad nicht heraus.

5.) Wie stark motiviert bist du, freundschaftliche Beziehungen zu pflegen? Wie viel tust du tatsächlich dafür? Jeden Tag mehrere Stunden mit dem Genießen von Freundschaften zu verbringen, würde ich mit einer 10 beurteilen. Sich einmal pro Woche mit jemandem zu treffen oder ein Telefonat zu führen, sollte mit einer 1 beurteilt werden. Ist dieses Motiv stärker als alle zurzeit aktivierten Negativmotive, bereichert es dich täglich mehrere Stunden mit Freude, Wertschätzung, Dankbarkeit, Spaß, Genuss und Zuneigung.

6.) Wie stark motiviert bist du, wenn es darum geht, eine nicht lebensgefährliche, aber dennoch sehr unangenehme Krankheit wieder loszuwerden? Damit meine ich nicht, die Motivation, etwas für deine Gesundheit tun zu wollen, sondern wirklich die Motivation, etwas gegen die Krankheit zu tun. Du erkennst die Stärke dieser Motivation an deinen Gefühlen. Wenn du dich von der Krankheit echt genervt fühlst, Ablehnung oder sogar Wut empfindest, weil sie einfach nicht verschwinden will, dann würde ich dies mit einer 10 bewerten. Wenn du dich unbeeindruckt deiner Krankheit einfach weiterhin glücklich fühlst, würde ich dies mit einer 0 bewerten. Die meisten Menschen glauben jedoch, dass dies gar nicht möglich ist, obwohl unzählige Sozialstudien dies eindeutig bewiesen haben. (Einzige Ausnahme: lebensgefährliche Krankheiten) Was unser Glück verhindert, ist nht die Krankheit selbst, sonder unsere Motivation, die Krankheit loswerden zu wollen. Dieses Vermeidungsmotiv startet im Emotionalgehirn den Vermeidungs- oder Kampfmodus und sorgt damit für unglückliche und gleichzeitig auch ungesunde emotionale Zustände. Der Schuss geht also wieder einmal voll nach hinten los. Ist dieses Motiv stärker als alle aktivierten Positivmotive, wirst du erst dann wieder glückliche Momente haben, wenn deine Krankheit endgültig besiegt ist, wobei das dauern kann, da deine Realitätsgestaltung durch dieses Motiv die Krankheit weiterhin aufrecht hält.

7.) Wie motiviert bist du generell, etwas für deine Gesundheit zu tun? Wie sehr achtest du beispielsweise auf gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung und die Regeneration deines Körpers und deines Geistes? Ausschließlich gesund zu essen, jeden Tag Sport zu treiben und auf Erholung und Stressabbau zu achten, würde mit einer 10 beurteilt. Eine 0 würde ich bei einem Menschen vergeben, der sich nur dann bewegt, wenn es sich nicht vermeiden lässt, sich über gesundes Essen keine Gedanken macht und für Erholung und Stressabbau keine Zeit hat. Wenn dieses Motiv stärker ist als alle Negativmotive, bist du ein sehr aktiver Mensch, der Freude daran hat, sich gesund zu ernähren und sich zu bewegen. Dieses Motiv kann mehrere Stunden Glück pro Tag mit sich bringen, wird jedoch von den Menschen dem Sicherheitsmotiv sehr stark untergeordnet. Man hat also keine Zeit er Energie für Sport usw.

8.) Wie motiviert bist du, Beziehungsstress zu vermeiden? Hier geht es nicht um das Motiv, rücksichtsvoll und respektvoll sein zu wollen. Es geht um das Vermeidungsmotiv, dass ein anderer Mensch ein Problem mit deinem Verhalten oder deinen Aussagen haben könnte. Theoretisch kann dies für dein Großhirn das Gleiche bedeuten. Für dein Emotionalgehirn ist dies jedoch so ziemlich genau das Gegenteil! Wenn du also fast immer unterschwellig aufpasst, dass dein Verhallten oder deine Aussagen kein Problem bei einem anderen Menschen auslösen, wäre dies mit einer 10 zu bewerten. Ein sehr übles Motiv für alle, die in einer Partnerbeziehung leben. Es bewirkt genau das Gegenteil von dem, was es bewirken soll und führt zusätzlich noch zu einem inneren Konflikt mit dem Motiv, seine persönliche Freiheit zu schützen. Ist dieses Motiv sehr stark, ist ständige Beziehungsstress vorprogrammiert.

9.) Wie stark ist deine Motivation, für deinen Partner der wichtigste Mensch auf der Welt zu sein? (Diese Frage kann man auch beantworten, wenn man jetzt gerade keinen Partner hat.) Hier meine ich nicht den Wunsch, für den Partner die wichtigste Person zu sein, sondern die Motivation, alles dafür zu tun, was man dafür tun kann. In der Verliebtheitsphase gibt es kein wichtigeres Ziel im Leben. Die Motivation wäre also mit einer 10 zu beurteilen. Nach einigen Jahren kann es jedoch passieren, dass man sich gar keine Gedanken mehr darüber macht, weil man sich an die Beziehung gewöhnt hat. Dann wäre die Stärke der Motivation mit einer 0 zu beurteilen. Dieses Motiv startet den Verliebtheitsmodus, jedoch nur dann, wenn es stärker ist als alle Negativmotive. In diesem Fall fühlst du dich permanent glücklich und wirst nur zwischendurch mal aus deinem Glücherausgerissen, wenn doch mal ein Negativmotiv vorübergehend wichtiger wird. Dieses Motiv führt zu dem tatsächlichen rücksichtsvollen und respektvollen Verhalten, das man durch das Motiv von Frage 8 in Wirklichkeit beabsichtigt. Leider haben sehr viele Menschen in Bezug auf dieses Motiv gravierende Blockaden, die zu einer Ablehnung des Motivs führen und damit auch zur Unfähigkeit, sich auf die Liebe vollständig einzulassen.

10.) Wie stark ist deine Motivation, negative Verhaltensweisen oder Eigenschaften bei anderen Menschen (Partner, Freunde, Familie, Arbeitskollegen) abzustellen? Wenn du nie versuchst, einen anderen Menschen zu verändern, solltest du bei dieser Frage 0 Punkte vergeben. Gibt es jedoch mehrmals pro Woche oder sogar täglich Situationen, wo du solch eine Veränderungsabsicht spürst, würde ich hier eine 10 vergeben. In der Regel ist es diesem Motiv zu verdanken, dass die Zeit einem die Leidenschaft abgewöhnt und Liebe im Laufe der Zeit schwächer wird. Es führt geradewegs in den Kampfmodus, in dem die Liebe systematisch vom Emotionalgehirn unterdr&uu;ckt wird. Wird dieses Motiv stärker als das von Frage 9, ist die Verliebtheitsphase damit automatisch beendet. Dieses Motiv kann auch auf die eigene Persönlichkeit bezogen sein. Ist dies der Fall, wird die Eigenliebe davon unterdrückt. Man kann sich nicht selbst lieben, wenn man gegen sich in den Kampf zieht! Ist dieses Motiv sehr stark, fängt man sogar an, sich selbst abzulehnen oder sogar zu hassen.  

Hast du es geschafft, ehrlich zu dir selbst zu sein? Dann möchte ich dich dazu beglückwünschen. Das war nämlich nicht leicht! Die meisten Menschen beschummeln sich bei diesem Test selbst, obwohl das natürlich nicht glücklicher macht. Du kannst dein Ergebnis leicht überprüfen, indem du genau überlegst, wie viele Minuten du pro Tag tatsächlich mit starken Glücksgefühlen verbringst. Sind es wirklich mehr als 30 Minuten? Wenn ja, dann bist du tatsächlich überdurchschnittlich glücklich. Und wenn deine Motivationen aus den Fragen 1, 3, 5, 7 und 9 wirklich allesamt stärker waren als die Motivationen der Fragen 2, 4, 6, 8, 10, dann gehörst du sogar zu den wenigen Menschen, die viele Stunden Glück pro Tag erleben oder sogar fast ununterbrochen glücklich sind.

Die zehn abgefragten Motivationen waren jedoch wie gesagt nur Beispiele dafür, wie wir uns das Leben damit leicht oder schwer machen. Leider gibt es sehr viele falsch verstandene Negativmotive in unserem Leben. Das Ergebnis aus diesem Test ist daher nur tendenziell zu verstehen.

Ich bin übrigens davon überzeugt, dass es all diese vielen Missverständnisse zwischen den beiden Gehirnen nicht zufällig gibt. Die Natur macht normalerweise nicht solch gewaltige Fehler. Das Korrigieren von Missverständnissen führte bisher jedes Mal ganz automatisch zur Liebe, und das kann kein Zufall gewesen sein! Daher gehe ich davon aus, dass das Korrigieren dieser Missverständnisse zu unserem spirituellen Auftrag als Mensch gehört.

Ich möchte mit meiner Arbeit dazu beitragen, das Glücks- und Erfolgsniveau auf dieser Welt erheblich zu steigern, um der Liebe damit eine Chance zu geben. Aus diesem Grund werde ich nächstes Jahr mit einigen neuen Projekten beginnen. Unter anderem möchte ich meine Glückstipps auf ein sehr viel höheres Effektivitätsniveau anheben. Ich möchte damit nicht länger an der Oberfläche des Glücks herumkratzen. Das letzte Camp hat mir gezeigt, was mit meinem neuen Glückskonzept tatsächlich alles möglich ist. Und davon will ich mehr!!!

Die Tatsache, dass Robin und das Positive Fühlen jetzt auf dem Markt ist, eröffnet mir neue Möglichkeiten. Ich habe in Robin fast das gesamte Wissen aus dem Glücksstudium des Wochenend-Camps verarbeitet. Nie zuvor habe ich ein derart gehaltvolles Buch geschrieben. Auf dieses Wissen werde ich zukünftig meine Glückstipps aufbauen und auf diese Weise meine Leser darin unterstützen, von Monat zu Monat immer mehr Unglücksmotive in Glücksmotive umzuwandeln.

Mir ist bewusst, dass meine Glückstipps dann nur noch von Robin-Lesern verstanden werden können, da die in Robin erläuterten psychologischen Zusammenhänge über die Missverständnisse zwischen Großhirn und Emotionalgehirn bisher nirgendwo sonst auf der Welt ausreichend detailliert beschrieben wurden. An dieser Stelle möchte ich all diejenigen um Verständnis bitten, die sich dazu entschlossen haben, Robin und das Positive Fühlen nicht zu lesen. Ich kann natürlich jetzt, nachdem das Buch veröffentlich ist, in meinen Glückstipps nicht permanent wiederholen, was die meisten meiner Glückstipp-Leser im Buch schon längst gelesen haben. Das Grundlagenverständnis aus dem Buch wird daher zukünftig in meinen Glückstipps vorausgesetzt.

Dieses Grundlagenverständnis ist meiner Meinung nach so bedeutend, dass ich alles dafür tun werde, um es zum Allgemeinwissen zu machen. Und das gelingt nur, wenn ich mit meinen Glückstipps wirklich in die Tiefe gehen und das Glücksniveau meiner Leser dadurch tatsächlich um ein Vielfaches anheben kann. In dieser Welt setzen sich langfristig eben nur Sensationen durch, und genau die möchte ich zukünftig mit meinen Glückstipps liefern.

Dies war also der letzte Glückstipp in der alten Form. Ab Januar 2009 fangen wir damit an, Glücksgeschichte zu schreiben, von der noch Generatoren nach uns reden werden! Ich lade dich herzlich dazu ein, als Pionier ganz vorne mit dabei zu sein.

In diesem Sinne wünsche ich dir alles Liebe und eine glückliche Zeit

Bodo Deletz (alias Ella Kensington)

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