Glückstipp
Das Universum und das Positive Fühlen
Das Buch The Secret sprengt zurzeit alle Verkaufsrekorde, was ich, um es mal salopp auszudrücken, voll geil finde! Der Film ist übrigens auch richtig klasse. Ich möchte The Secret (Buch oder Film) allen empfehlen, die am Wochenend-Camp teilnehmen wollen, denn es ist die perfekte Vorbereitung für unser fünftes Wochenende, in dem es um Realitätsgestaltung geht. Es gibt so viele tolle Fähigkeiten, die man sich in Punkto Realitätsgestaltung aneignen kann, dass wir das Plus an Zeit, das uns die Vorbereitung mit The Secret ermöglicht, gut gebrauchen können.
Ich möchte in diesem Glückstipp auf die Überzeugungsarbeit verzichten, warum Realitätsgestaltung tatsächlich funktioniert und mich stattdessen auf die praktische Durchführung beziehen. Wenn ihr Zweifel an der Realitätsgestaltung habt, dann überzeugt euch doch einfach selbst davon, indem ihr es ausprobiert.
Eines sollte ich zur Theorie vielleicht doch noch sagen: Ich glaube auch nicht an ein Universum, das nur dafür da ist, uns unsere Wünsche zu erfüllen. Es wäre schön, wenn das so wäre, doch die Erfahrungen der letzten 15 Jahre, in denen ich mich intensiv mit dem Thema Realitätsgestaltung beschäftigt habe, bestätigen mir Tag für Tag, dass nicht nur unsere Wünsche sondern ausnahmslos alle Gedanken in den Ereignissen unseres Alltags widergespiegelt werden – positive wie negative. Genauer gesagt sind es unsere Vorstellungen und Einstellungen, die in der Regel mit einer Zeitverzögerung Realität werden.
Du wünschst dir zum Beispiel ein neues Auto. Dieser Wunsch ist eine Vorstellung. In Bezug auf diese Vorstellung hast du jedoch möglicherweise die Einstellung, dass man für sein Geld hart arbeiten muss. Und du hast die Einstellung, dass du im Moment nicht genug Geld hast. Damit hast du deine persönliche Realität bestimmt. Das heißt du hast bestimmt, dass du dir ein neues Auto wünschst, momentan nicht genug Geld dafür hast und hart dafür arbeiten müsstest, um das Geld zu kriegen. Eine andere Möglichkeit tritt bei diesen Einstellungen nicht in dein Leben.
Oder du hast Angst, dass du deinen Job verlieren könntest. Diese Angst ist genau wie der Wunsch eine Vorstellung. Glücklicherweise realisieren sich jedoch die Vorstellungen nicht ohne die dazu gehörigen Einstellungen. Ich schreibe deswegen glücklicherweise, weil wir ansonsten sicherlich alle schon mehrfach verunglückt wären!
Eine Einstellung, die zu jeder Angst gehört, ist der Gedanke, dass lediglich die Gefahr besteht, dass die Vorstellung Wirklichkeit werden könnte. Und diese Gefahr besteht natürlich nur unter bestimmten Umständen. Was daraufhin in deiner Realität passiert, ist leicht vorhersagbar: Die besagten Umstände, von denen du deine Gefahreneinschätzung abhängig machst, treten scheinbar oder tatsächlich ein. Die Ereignisse in deiner Realität haben sich also so gestaltet, dass du Angst bekommst, du könntest deinen Job verlieren. Du verlierst ihn jedoch nicht, nur weil du Angst hast. Dazu musst du schon von der Angst in eine wahrhaftigere Einstellung wechseln. (Was dummerweise relativ schnell passieren kann.)
In der gleichen Weise geschieht das dann auch mit allen anderen Vorstellungen, die wir aufgrund unterschiedlicher Einstellungen jeweils mit anderen Worten benennen. Mit Hoffnungen verbinden wir zum Beispiel andere Einstellungen als mit Wünschen oder Zielen, mit Ängsten andere Einstellungen als mit Befürchtungen oder Vermutungen usw. All diese Vorstellungen werden zusammen mit unseren Einstellungen in unserer Realität widergespiegelt.
Wenn man sich intensiv mit dem Thema Realitätsgestaltung beschäftigt, kommt man an einer sehr bedeutenden Erkenntnis nicht vorbei: Wir bestimmen mit unseren Vorstellungen und Einstellungen nur das Was, nicht aber das Wie!
Du gestaltest dir zum Beispiel mit der richtigen Einstellung einen Partner, der super zu dir passt. Das wäre das Was. Wie und wo du diesem Partner dann begegnest, musst du nicht bestimmen. Oder du gestaltest dir einen Batzen Geld, mit dem du nicht gerechnet hast. Das Geld, und die Vorgabe, dass du damit nicht gerechnet hast, bilden das Was. Wie das Geld jedoch dann genau den Weg zu dir findet, das muss dich nicht interessieren. Es ist nicht mehr dein Job.
In The Secret wird behauptet, dass das Universum diese Job übernimmt. Das ist natürlich nur eine Metapher und keine ernst gemeinte Wahrheit. Viele Wissenschaftler, darunter zum Beispiel Rupert Shelldrake, sehen es jedoch als gesichert an, dass ein kollektives Bewusstsein für die Erde existiert.
Schauen wir uns einmal unser eigenes Gehirn an, um nachvollziehen zu können, was unter einem kollektiven Bewusstsein zu verstehen ist. Unser Gehirn besteht aus 100 Milliarden Nervenzellen – so genannte Neuronen. Jede dieser Neuronen verarbeitet und erzeugt Informationen und gibt diese an bis zu 1000 andere Neuronen weiter, die sie wiederum an bis zu 1000 andere weiter geben. Insgesamt kann unser gesamtes Gehirn auf diese Weise sage und schreibe 350 Billionen Informationen pro Sekunde verarbeiten!
Kein Neuron hat jedoch die Macht, die Informationsverarbeitung der anderen Neuronen zu bestimmen oder zu kontrollieren. Würde unser Gehirn einfach nur aus einer Ansammlung von Nervenzellen bestehen, bei der jede das tut, wozu sie gerade Lust hat, könnte kein einziger geordneter Gedanke gefasst werden. Unser Gehirn ist damit ganz offensichtlich mehr als ein großer Haufen von Neuronen.
Es zweifelt wohl niemand daran, dass unser Gehirn ein Bewusstsein besitzt. Und dennoch gelingt es der Hirnforschung nicht, dieses Bewusstsein zu lokalisieren. Genauer gesagt ist man eigentlich sicher, dass es kein Bewusstseinszentrum im Gehirn oder etwas Ähnliches gibt, das man überhaupt lokalisieren könnte. Unser Bewusstsein und auch unser Unterbewusstsein ist nach Ansicht der meisten Gehirnforscher so etwas wie ein Kollektivbewusstsein aller Neuronen.
In der gleichen Weise kann man sich das kollektive Bewusstsein der Menschheit vorstellen. Kein Mensch kann die Gedanken eines anderen bestimmen oder kontrollieren. Wäre die Menschheit einfach nur eine Ansammlung voneinander unabhängiger Einzelwesen, müssten alle Begegnungen und Ereignisse im Leben eines jeden Einzelnen reiner Zufall sein. Tatsächlich gibt es nur einige wenige Menschen, die das wirklich glauben. Die überwiegende Mehrzahl aller Menschen auf diesem Globus hat seit jeher am Zufall gezweifelt, und das kann kein Zufall sein! J
Es gibt keine einzige Kultur auf dieser Welt, in der sich nicht irgendwann eine Religion entwickelt hat, die als Erklärungsmodell für die Ereignisse im Leben herangezogen wurde, die mit reinem Zufalle einfach nicht erklärbar waren. Zwar hat nicht mehr jeder Mensch in unserer Kultur eine Religion, dennoch glaubt so gut wie jeder beispielsweise an Glücks- oder Pechstränen oder an irgendwelche Glücksbringer usw. Es gibt einfach zu viele Phänomene auf unserem Planeten, die man mit Zufall nicht erklären kann.
Die Menschheit ist mehr als nur die Summe aller Menschen. Sie ist eine kollektive Bewusstseinsform, in der alles genauso geordnet abläuft, wie in unserem Gehirn. Ob man diese Bewusstseinsform als Gott, All das, was ist, Universum oder eben als Kollektives Bewusstsein bezeichnet, ist dabei völlig unerheblich.
Mir ist bewusst, dass sich das alles ziemlich esoterisch anhören kann, wenn man sich mit der Physik des 20. und 21. Jahrhunderts nicht so intensiv beschäftigt hat. Das aktuelle physikalische Weltbild ist leider zu kompliziert, als das man es in unseren Schulen lehren könnte. Das Weltbild, das wir dort lernten, beruhte darauf, dass alle Materie in ihrem Ursprung aus kleinen Elementarteilchen besteht, die man sich wie winzige Kügelchen vorstellen konnte. Seit über hundert Jahren weiß man jedoch schon, dass dies nicht stimmt. Eine Weile nahm man an, dass Materie in Wirklichkeit aus Energie bestehe. Doch das war ebenfalls falsch.
Die Quantenmechanik hat aufgezeigt, dass Energie ein anderer Aggregatzustand von Materie ist. Wie zum Beispiel Wasser ein anderer Aggregatzustand als Eis ist. Eis besteht nicht aus Wasser und Wasser nicht aus Eis. Beides besteht aus dem gleichen Wassermolekül, das nur in einem jeweils anderen Aggregatzustand vorliegt. Und genauso sieht es mit Materie und Energie aus. Materie und Energie ist ebenfalls ein und das Selbe – nur eben in einem anderen physikalischen Zustand. Man kann aus Energie heute im Labor schon Materie herstellen und aus Materie natürlich Energie, wie unsere Kernkraftwerke beweisen.
Quantenphysiker sagen, wer die Quantenmechanik verstanden hat und nicht entsetzt ist, der hat sie nicht verstanden! Der Grund: Sie haben herausgefunden, woraus die Welt tatsächlich besteht – woraus Energie und Materie gemacht ist: Aus Nichts!!! J
Und dennoch ist da etwas. Die meisten Quantenphysiker nennen es Information, ein paar wenige benennen es mit Geist oder Gedanken, und ein paar ganz wenige, darunter war auch Albert Einstein und Max Plank, scheuten sich nicht davor, es Gott zu nennen.“
Alle Materie, alle Energie, sogar Zeit und Raum bestehen im Grunde genommen aus strukturiertem Nichts – also aus Information. Denk einmal an deine Träume! Da läuft es genauso ab. Ein Traum ist eine persönliche Realität. Niemand zweifelt daran, dass ein Traum lediglich aus Informationen besteht. Obwohl wir alles ganz real sehen, hören und anfassen können. Es tut im Traum genauso weh, wenn man sich verletzt, wie in der Realität. Wir riechen im Traum und schmecken im Traum, genau wie wir in der Realität riechen und schmecken. Wir erleben den Traum als materielle Welt mit all unseren fünf Sinnen. Und dennoch sagen wir ganz selbstverständlich, diese erlebte Welt bestünde lediglich aus Informationen in unserem Gehirn. Geht es jedoch um die Realität, die wir in unserem Wachzustand erleben, dann tun wir uns schwer damit, alles, was wir sehen, hören, fühlen, schmecken und riechen können lediglich als Information zu betrachten. Und dennoch ist es so. Die Ergebnisse der Quantenmechanik legen es nahe, die Realität als eine Art kollektiven Traum zu begreifen.
Jeder einzelne Mensch erzeugt mit seinen Vorstellungen und Einstellungen die Informationen, aus denen dieser kollektive Traum besteht. Besagte Vorstellungen und Einstellungen sind wie Mosaiksteinchen, die wir alle erst einmal auf einen großen Haufen werfen. Das kollektive Bewusstsein formt dann aus all diesen Mosaiksteinchen das Kunstwerk, das wir alle als Realität bezeichnen. Eine Realität die sich in unserem subjektiven Erleben von einem Traum nur in einem einzigen Punkt unterscheidet: Andere Träumer gestalten den Verlauf des Traumes ebenfalls mit.
Ob wir Positives oder Negatives erleben, hängt jedoch ganz alleine von unseren eigenen Vorstellungen und Einstellungen ab. Wie wir es dann genau erleben, ist Bestandteil des Gesamtkunstwerks, das vom kollektiven Bewusstsein geschaffen wird.
Wenn du mit der bewussten Realitätsgestaltung einige Erfahrungen gemacht hast, dann ist dir vermutlich schon aufgefallen, dass sich oft nur die weniger wichtigen Wünsche realisieren. (Parkplätze zum Beispiel) Sobald du jedoch etwas sehr Großes oder Wichtiges „bestellst“ (Lottogewinn), funktioniert es meistens nicht. Oft geschieht sogar genau das Gegenteil. Du bestellst dir mehr Geld und kriegst dann Geldprobleme. Oder du bestellst dir mehr Erfolg und erleidest gleich daraufhin einen Rückschlag.
Dafür gibt es einen Grund. Er liegt im Mangelgefühl, das du beim Bestellen bewusst oder unbewusst empfunden hast. Du hast zwar deine Worte richtig formuliert und die Bestellung danach auch korrekt vergessen usw., aber dein Gefühl drückte Mangel aus. Und genau dieser Mangel wurde dann natürlich geliefert. Wie gesagt: Es realisieren sich alle deine Vorstellungen mit den dazugehörigen Einstellungen. Besteht die Einstellung im Mangel, wird der Mangel realisiert.
Dies geschah so zuverlässig bei allen Bestellern, wenn es um wirklich wichtige Wünsche ging, dass ich vor Jahren erst einmal beschlossen hatte, die bewusste Realitätsgestaltung nicht mehr zum Seminarinhalt zu machen. Ich hatte einfach noch keine Lösung für dieses Problem und setzte auf unbewusste Realitätsgestaltung, die sehr viel besser funktionierte. Frei nach dem Motto: Wie innen so außen. Wir sorgten für mehr inneres Glücklichsein, was dann logischerweise auch äußerlich widergespiegelt wurde. Jetzt haben wir jedoch eine Lösung und wenden uns damit auch wieder der bewussten Realitätsgestaltung zu. Genauer gesagt machen wir jetzt beides parallel.
Die Technik des Positiven Fühlens ermöglicht es uns, in einen emotionalen Zustand zu gehen, indem es kein Mangelgefühl mehr geben kann. Einige Teilnehmer bei meinen Schnupper-Camps Anfang des Jahres können das sicherlich nachvollziehen. Für die meisten wird die halbe Stunde, die wir tatsächlich mit der praktischen Übung verbracht haben, jedoch zu kurz gewesen sein, um so tief rein zu kommen, dass kein Mangelgefühl mehr möglich war. Im Wochenend-Camp haben wir dann genug Zeit, das Positive Fühlen für alle zu perfektionieren.
Dies ist jedoch nur die erste Stufe der Realitätsgestaltung, denn die Vorstellungen, die mit dieser Vorgehensweise auf den Weg zur Realisierung gebracht werden, dürfen danach nicht mehr gedacht werden, wenn man nicht im Positiven Fühlen drin ist. Du würdest sonst unbewusst sofort wieder die Mangel-Einstellung, die du in deinem alltäglichen emotionalen Zustand mit deiner Vorstellung verbindest, erneut auf den Weg bringen und so deine Bestellung rückgängig machen. Es wird also mal gelingen und mal nicht.
Deshalb heißt das große Ziel des Wochenend-Camps: permanent im Positiven Fühlen drin bleiben zu können und somit den Mangel ein für alle Mal raus zu halten. Gleichzeitig muss dann gar nicht mehr bewusst „bestellt“ werden, denn deine Wünsche und Ziele werden permanent völlig automatisch mit positiven Einstellungen auf den Weg gebracht.
Im Vergleich zur unbewussten Realitätsgestaltung ist die bewusste einfach nur ein wenig Spielerei. Es macht Spaß, mal ein bisschen bewusst herum zu gestalten. Das wirkliche Glück, das einem in seinem Alltag jedoch auf Schritt und Tritt begegnet, ist das Resultat der unbewussten Gestaltung.
Wenn du schon einmal damit beginnen willst, bei deinen Wünschen deine Mangeleinstellung zu korrigieren, dann empfehle ich dir folgende einfache Vorgehensweise, die ein klein wenig von der positiven Einstellung in dir entstehen lassen kann, die du beim Positiven Fühlen haben wirst.
Meditiere eine halbe Stunde mit dem Satz: „Ich find’s total gut!“ Denke dir diesen Satz bei jedem Ausatmen und zwar in einer Tonalität, als würdest du tatsächlich über etwas reden, was du total gut findest. In Wirklichkeit denkst du jedoch an nichts. Auch nicht an deinen Wunsch, den du gestalten willst!!! Das ist wichtig. Denke nur an diesen Satz. Dein Unterbewusstsein wird dadurch etwas Ähnliches tun wie beim Positiven Fühlen. Es fragt sich: „Was finde ich total gut?!“ Und es wird Dinge finden! Es gibt in deinem Leben viele gute Dinge oder Umstände, an die du vielleicht schon ewig nicht mehr gedacht hast.
Mit dieser Meditation richtest du dich aufs Positive aus. Deine Mangelgefühle werden von Tag zu Tag schwächer. Ich empfehle dir, diese Medi täglich eine halbe Stunde lang zu machen. Sie wird sich sehr bald sowohl in deinem Glücksempfinden als auch in deiner Realität bemerkbar machen.
Solltest du spüren, dass dennoch wieder Mangelgefühle aufkommen, wenn du an deinen Wunsch denkst, dann versuch es den nächsten Tag noch einmal. Wenn es dann immer noch nicht klappt, dann lass es lieber. Versuch es dann mit einer anderen Methode. Zum Beispiel mit der Generalisierungsmethode, die ich in meinem letzten Glückstipp (Glücks- und Erfolgsblockaden Teil 3) angeboten habe. Zähle alles Mögliche auf, was in deinem Leben immer noch gut ist. Wenn du dann das Gefühl hast, dass dein Leben im Großen und Ganzen echt gut ist, dann bestell noch einmal.
Und, wenn du es ganz richtig machen willst, dann kommst du ins Wochenend-Camp und machst Nägel mit Köpfen! :-)
Info unter: Wochenend-Camp
In diesem Sinne wünsche ich dir ein glückliches Leben. Alles Liebe
Bodo Deletz (alias Ella Kensington)




