Hallo Ihr Lieben,
die neueste Übung hat so eine bombastische Veränderung in mir bewirkt, dass ich regelrecht überwältigt war. Seither bin ich absolut mächtig motiviert, Dinge zu tun, die ich bis dahin immer vor mir herschob, oder gar nicht machte, weil ich mich überfordert fühlte. Ich muss sagen, das normale Glückstraining hat ja schon Welten bei mir bewegt und meinem Leben wieder Sinn gegeben, vor allem neuen Lebensmut und das absolute Ja zu mir selbst. Doch diese Übung ist noch einmal eine Steigerung die Seinesgleichen sucht und im Moment auf seine Weise meiner Meinung nach einzigartig ist. Es ist als würden die letzten Widerstände, das letzte Hindernis zum Glück sich in Luft auflösen und das alles nur, weil ich gedanklich die Welt aus einem anderen Blickwinkel betrachtet habe und damit mein Leben vom Babyalter an bis jetzt durchgegangen bin, mit dem Wissen der heutigen Welt. Und nun lass ich Euch alle gerne daran teilhaben, und wenn ihr wollt, lade ich Euch herzlich ein zu einem Ausflug in meine Vergangenheit.
Das erste was bei mir passiert ist, als ich die Rolle meines Vaters aus der neuen Sichtweise angenommen hab, ich war so gerührt, dass ich geweint habe vor Freude, wow was für ein Gefühl, ich fühlte diese unbeschreiblich ehrliche Liebe meiner Frau die mich mit diesem kleinen Würmchen auf dem Arm erwartet, so ein zartes liebes Baby, ich fühlte so eine tiefe Liebe und ich war Stolz, das ist meine Tochter. Und ich fühlte, dass ich alles für dieses kleine Geschöpf tun würde, alles was in meiner Macht steht und auch für meine Frau, die Mutter unseres Kindes. Ich würde ihr helfen so gut es ging, mit ihr gemeinsam unser Kind auf eine glückliche wundervolle Welt vorzubereiten, und die Glücksmomente im Leben zu sehen und unserem Kind zu zeigen. Noch jetzt könnt ich grad weinen vor Rührung.
Als ich dann noch einen nach dem anderen aus unserer Familie mit dazu geholt habe zu diesem Moment der Geburt, die Oma´s, Tanten, Onkel, fühlte ich als Baby eine solche unbeschreibliche Stärke, ich fühlte mich unsagbar beschützt und geliebt, es war gigantisch. Ich fühlte, dass die gesamte Familie hinter mir steht und alle nur das Beste für mich wollen, mir helfen so gut es ihnen möglich ist, mich auf das Leben vorzubereiten und vor allem mich so gut sie können zu unterstützen, dass ich ein glückliches Leben führe. Ja und für mich das Entscheidenste dabei war, dass mir bewusst wurde, dass meine Eltern, Oma´s, Onkel,...aus dieser Übung ja in Wirklichkeit nichts anderes wollen, als die Eltern, Omas,... die mich so groß gezogen haben, wie sie es taten. Aus ihrer Sicht, wohl der einzige Weg um zu dem großen Ziel zu kommen, nämlich dass ich glücklich bin und es mir gut geht! Das war auch toll. Ja und mein Leben, das wäre wohl ganz anders abgelaufen. Wer weiß vielleicht hätte ich sogar studiert, ich hab mich plötzlich fähig dazu gefühlt, obwohl ich ja in der Schulzeit nicht grade gut war, doch es war ja alles nur aus Angst heraus zu versagen.
Ach ja vielleicht noch was wichtiges, Anfangs tat ich mich schwer mir überhaupt vorzustellen, dass meine Eltern die neue Sichtweise haben könnten, da ich ja weiß dass es damals noch ein bisschen anders aussah und das Überleben nicht ganz so sicher war wie heute, wegen Geldmangels, doch dann hat es mir geholfen, so zu tun als ob,... und schon hat´s geklappt und der Geldmangel war kein Problem mehr, denn die Oma´s und Onkels und Tanten waren ja da und die Familie hat zusammen gehalten. Wow
Ja und schlussendlich fühl ich mich jetzt stärker und mutiger als vorher, ich denk an meine Familie und fühle dass sie hinter mir stehen und IMMER das beste für mich wollten.
Einfach genial.
Und nun erzähl ich gerne noch von meinen Lebensetappen - waren schon so einige - die sicher anders gelaufen wären.
Also z.B. Kindergarten, ich weiß von meiner Mutter, dass die Kindergärtnerin die Kinder immer geschlagen hat, und am Abend wenn die Eltern kamen war sie ganz arg nett. Nun meine Mama hat sich nur irgendwann ihre Gedanken gemacht, weil ich nicht in den Kindergarten wollte und immer schrecklich geweint habe. Sie kam dann mal unverhofft früher und hat es gesehen, auf ihre Beschwerde hin musste die Kindergartentante dann gehen. Mit dem neuen Denken wäre das viel schneller gegangen, denn ich hätte es sicher sofort erzählt, weil ich ja gewusst hätte dass die "Tante" keine Gewalt ausüben darf und ich hätte das den anderen Kindern erzählt und die hätten es dann ihren Eltern erzählt und die Tante wäre sicher viiiel früher gegangen worden.
Schule: da ich ja sehr schüchtern war und als Kind schon das Todstellen geübt habe aus Angst vor Gewalt und auch nach außen eher schwach erschien, wurde ich immer von den Jungs gehänselt. Das ging sogar soweit, dass ich mal auf dem nach Hause Weg von zwei Jungs ins Spargelfeld gezogen wurde und mit Spargelruden verprügelt. Das war das einzige mal dass sich dann meine Eltern eingemischt haben und sich bei den Eltern beschwert haben. Nun wäre ich mit dem Wissen über Instinkte und die Rechte unserer Gesellschaft aufgewachsen, wäre es wohl gar nicht erst soweit gekommen. Es kann ja sein, dass der eine oder andere Klassenkamerad mich nicht mag, aber das wäre ja kein Problem gewesen, denn es müssen ja nicht alle zu mir passen, und es gibt noch genug bei denen ich erwünscht bin, und außerdem bin ich beschützt. Ich hätte den "großen Bruder" - den ich ja nicht wirklich hatte - trotzdem allgegenwärtig gefühlt, nämlich den Staat und hätte dadurch sicherlich ein ganz anderes und vor allem selbstbewusstes Verhalten gehabt. Und mal ganz ehrlich, auch für die Jungs die ja vermutlich selbst ein Problem hatten, sonst hätten sie´s ja net an den vermeintlich Schwächeren auslassen müssen, nun für diese Jungs wär´s sicher kein Spaß gewesen jemand hänseln zu wollen, der dann auch noch lacht *zwinker* macht ja keinen Spaß wenn sich das "Opfer" gar nicht ärgert. Ja und ich kann mir vorstellen, dass ich als leuchtendes Beispiel voraus gegangen wäre und den "Schwächern" Kindern erzählt hätte wie die Welt doch eigentlich wirklich ist und dass ja in Wirklichkeit diese "bösen" Jungs das Problem haben. Wer weiß vielleicht wäre unsere Schule eine der ersten geworden - außer der in der Du mit dem neuen Denken groß geworden bist *zwinker* - in der ein respektvolles wirkliches Miteinander gelebt wird und man richtig Spaß hat wenn man sich gegenseitig hilft, halt so richtig Synergie macht.
Ja das geht dann noch weiter, das mit der Schule. Wahrscheinlich wäre ich gar nicht auf die Wirtschaftsschule gegangen, denn da bin ich ja bloß hin weil meine Freundin das gemacht hat. Ich wäre wohl eher auf eine Realschule und hätte dann den künstlerischen Zweig gewählt, denn ich hätte ja gewusst, dass ich immer Freunde finden werde auch wenn ich kein anderes Kind kenne. Oder wenn ich auf die Wirtschaftsschule gegangen wäre, dann hätte ich sicher nicht den Kaufmännischen Zweig sondern den Mathematischen gewählt, denn in Mathe war ich im Gegensatz zu Rechnungswesen super gut. Die Formeln Algebra usw. das hab ich geliebt, eckige Klammer, geschweifte Klammer a x b usw. herrlich, nur hat das dann ja aufgehört und Rechungswesen kam, igitt, find ich heut noch schrecklich *grins*. Nun und dann hätte ich ja auch noch Physik und Chemie gehabt, herrlich, ich hab als Kind einen Chemiekasten gehabt, das war mein allerliebstes Spielzeug, und dann noch das Mikroskop, die Fassettenaugen einer Fliege darunter anschauen sooo spannend oder einen Wassertropfen aus dem Gartenteich und darin die Pantoffeltierchen entdecken, ich habe es geliebt, und das hätte ich dann in der Schule gehabt. So spannend.
Ja und außerdem hätte mein Vater mich ja auch nicht anschreien müssen wenn ich was nicht verstehe, oder wenn er´s mir nicht mehr erklären konnte, und er hätte mir auch nicht ständig vorhalten müssen dass ich sooo blöd bin, sondern wir hätten sicher jemand gefunden der mir die Dinge erklären kann. Es hätte immer eine Lösung gegeben für alles. Ja und ich wäre sicher auch zu den Lehrern gegangen wenn ich es nicht verstanden hätte und sie gebeten es mir genau zu erklären damit ich es verstehen kann. Das hab ich mich ja so niiie getraut, ich hätte ja in Ungnade fallen können. Das wäre dann nicht mehr so gewesen, weil ich ja gewusst hätte dass es ja des Lehrers Job ist es mir zu erklären.
Dann der Beruf, nun wahrscheinlich wäre ich sowieso wo ganz anders gelandet, aber nehmen wir mal an ich wäre trotzdem im Büro gelandet und hätte bei der Postbank gearbeitet. Das war eine der schlimmsten Zeiten dort, denn ich wurde von bestimmten Mitarbeiterinnen gemobbt. Nun das wäre sicher nicht passiert, denn sie hätten mich ja nicht mobben können. Ich hätte ja zum einen gewusst dass sie das wirkliche Problem haben und zum anderen, dass mein Rudel in Wirklichkeit riesengroß ist und ja nicht alle aus der Firma zu mir passen müssen. Ja und ich hätte sicher auch nicht so lange dort aushalten müssen aus Angst ich könnte nichts besseres finden, oder ich müsste verhungern ohne Arbeit, sondern hätte mich schon früher daran machen können einen Job zu finden der Spaß macht und wo ich als Kollegin geschätzt und geachtet bin, denn mein Überleben ist ja gesichert.
Thema Beziehungen; nun ich hätte nicht erst warten müssen bis der neue Partner auf der Bildfläche steht bevor ich mich trenne aus Angst ich hab dann kein Rudel mehr. Ich hätte einfach sagen können, dass es nicht funktioniert, wenn ich es gemerkt hätte. Ja und ich denke die meisten Beziehungen wären sowieso nicht erst zu Stande gekommen weil ich gemerkt hätte dass diese Menschen nicht wirklich zu mir passen. Ich hätte sicher auch nicht geheiratet, denn das war ja damals - so blöd es auch klingen mag, Torschlusspanik - und der richtige Partner hätte vielleicht schon viel früher in mein Leben treten können, weil ich mich gezeigt hätte wie ich wirklich bin. Also eine Geschichte wie damals mit meinem Expartner der mich ein Jahr lang hingehalten hat, wäre sicher nicht geschehen, denn ich hätte sehr schnell gesehen was da los ist und ich hätte gesagt was ich will und dass es für mich nicht die Vorstellung einer Partnerschaft ist, wenn mein Freund ständig bei einer anderen rumhängt. Ich hätte ja gewusst dass es noch viele potentielle Herzchenträger(Partner) gibt und ich nicht sterben werde wenn er geht. Ja und letztendlich hätte ich auch mal alleine leben können, denn alleine bin ich ja nicht wirklich, es gibt immer sooo viele Menschen die mich mögen und die dann auch in den jeweiligen Kategorien passen.
Dann die Freunde, ich hätte mich nicht immer anpassen müssen um irgendwie dazu zu gehören und mich dann einsam fühlen, weil ich ja doch nicht wirklich dazu gehört habe. Ich hätte einfach gezeigt wie und wer ich bin und hätte natürlich dementsprechend von Anfang an die Menschen in meinem Rudel gehabt die mich so mögen wie ich bin. Sicher hätte ich mich auch nicht so einsam gefühlt wie die längste Zeit meines Lebens und nirgends dazugehörig, denn ich hätte ja meine Eltern und Verwandten gehabt die mir gezeigt hätten dass sie mich so lieben wie ich bin. Dass sie zwar das eine oder andere Verhalten nicht mögen aber darüber kann man reden, mich als Mensch lieben sie aber, und dadurch wäre ich auch so in die Welt gegangen und hätte mir von Anfang an die Menschen ausgesucht die wirklich zu mir passen. Darum hätte ich mich sicher auch nicht einsam gefühlt wie ein Außenseiter der nirgends dazu passt.
Ja und nun komm ich langsam zum Schluss der wohl auch der wichtigste für mich hier bei diesem Erkenntnisprozess ist, ich hätte mir die wunderschöne Krankheit MS gespart, denn ich hätte nicht unheilbar krank werden müssen, damit ich zum einen machen kann was ich will, und zum anderen von meinem Vater endlich die Liebe erfahre nach der ich mich immer gesehnt habe, denn er hätte sie von Anfang an offen und ehrlich gezeigt.
Natürlich weiß ich inzwischen, dass mein Vater mich immer geliebt hat, und es nur selber nicht so zeigen konnte weil er wiederum seine eigenen Prägungen und Themen mit sich herumträgt, doch das hab ich erst nach der Diagnose gesehen. Tja ich denke soweit wäre es wohl gar nicht erst gekommen, denn seine Liebe zu mir, hätte er mir von Anfang zeigen können und auch, dass ich immer tun kann was ich will und es für alles eine Lösung gibt.
Und insgesamt hätte ich mich wohl nicht ständig traurig sondern sehr glücklich gefühlt, denn ich hätte ja ständig auf die verborgenen und offensichtlichen Glücksmomente im Leben geachtet.
So ihr Lieben, das ist jetzt mal alles was mir auf Anhieb dazu eingefallen ist zu dieser Übung. Ich denke ich wäre einfach einen anderen Weg gegangen, selbstständiger, und vor allem mit einer großen Portion Selbstbewusstsein. Und wer weiß vielleicht hätte ich sogar studiert und wäre Psychologin oder so was geworden. Oder eine bekannte Künstlerin, doch was hält mich denn auf, das heute noch anzugehen? Meine Kreativität kann ich auf jeden Fall fließen lassen, und Psychologie muss ich nicht studieren, denn jetzt hab ich ja ella.
Nun ich hoffe ihr hattet genauso viel Spaß beim Lesen wie ich beim Schreiben und vielleicht hat es ja den oder anderen inspiriert ein bisschen tiefer in die neuen Sichtweisen einzusteigen. Ich kann nur sagen es lohnt sich!
Euch allen eine wundervolle Zukunft mit mega vielen Glücksmomenten und Mega Spaß!!!
Alles Liebe
Petra